Andreas Plum / im Center

27. June 2009

Etwas Material ist auch bei dieser dritten Aktion wieder gebraucht worden, um eine, vom K�nstler gewollte, fast komplette �bermalung des letzten Bildes zu erreichen. Andreas Plum gebraucht, wie jeder Maler seine Öl-Farben als eine Substanz zum handlen unterschiedlicher Töne und als Möglichkeit sie miteinander zu vermischen. Gleichzeitig ist der Öl-Pigment-Brei in seinem viskosen Zustand Klebstoff für lange Bahnen von Luftschlangen, die den Farbauftrag bedecken. So ergibt sich für dieses Bild eine Verkettung von zun�chst doch sehr konkreten Momenten... Dazu gehört auch die Umkehrung des Effekts der so genannten Bild-Räumlichkeit, etwa erzeugt durch überlagerung von Pinselspuren und Farbfächen bei gegenstandsloser Malerei. Hier dagegen ist nämlich tatsächliches Relief eine ganz ohne Effekt in den Raum vorstehende Luftschlangenbahn, die eine, von der Rolle kommende, gedruckte Farbspur ist. Die ramschige dritte Dimension aller Swooshs und Splashs dieser Welt verdreht sich hier am Ende zu einer weiteren Dimension: der Abstraktion.

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